You say “How high?” Absprungschanzen an der Hauptschule Metzingen.
Megaschland
06.16
Irgendwo in der schwäbischen Provinz. Schland von Balkon bis Veranda. Da stehen selbst die Gartenzwerge stramm.
Und was, wenn da ein Vogel mal muss?
Abschied
06.08
Bestimmt nicht für immer, aber ein Abschied aus einer bestimmten Zeit.
Ich bin zu froh, dass Mo noch nicht weg ist.
Bundeshäuptling
06.05
Och je, das der Horst Köhler zurück getreten ist, finde ich irgendwie schade. Sein Leibgericht war nämlich auch meines. Und das ist mehr als alles was ich mit den vorigen Bundespräsidenten gemein hatte. Gut, Köhlers Familie kam aus dem Osten, das kam die meine auch, aber zwischen Bessarabien und Tschechien liegt halt doch ein kleiner Unterschied, wie etwa zwischen Köhler und Polesny.
Na egal, jetzt soll ja der Wulff ran und von Vetretern der Volksvetreter zum gewählten Oberhaupt gemacht werden. Wir, das Volk, dürfen mal wieder nichts dazu sagen. Obwohl, sagen können wir ja schon etwas, nur wird uns nicht zugehört. Das ist wirklich schade, denn ich hätte den Vorschlag für den ultimativen Bundespräsidenten. Ein Kandidat, den jeder mag und kennt, der beste Beziehungen zu Frankreich hat und überhaupt ein edler Wilder ist.
Natürlich rede ich von Pierre Brice!
Allerdings nicht als Person, sondern als Schauspieler, der den Winnetou verkörpert. Überlegt euch mal: Winnetou, den Häuptling der Apachen als Bundespräsident zu haben hiesse, dass wir auch alle Apachen wären. Cool, oder?
Wenn unser hinterhältiger Oberschamane wieder einmal die Geschicke des Volkes der Deutsch-Apachen korrumpieren wollte: Tomahawk! Oder wenn fiese weiße Bankster unsere sauer verdiente Lebensgrundlage durch Spekulationen mit Glasperlen aus der Bahn werfen wollten: Silberbüchse!
Ich finde, es muss ein Schuss aus der Silberbüchse durch unser Land gehen. Hugh!
Das Letz niest II
05.26
Mal wieder ein Veranstaltungshinweis, ich werde mir das auf jeden Fall anschauen.
Weitere Infos gibt es hier.
Auswärts futtern: Gestütsgasthof St. Johann
05.24
Heute bin ich mit Verwandten im Gestütsgasthof St. Johann zum Mittagessen eingekehrt. Erwartungsgemäß war am Pfingstmontag eine Menge los und die 5-7 Tische im Freien schon alle besetzt. Also ging es in den Hauptraum, der etwas düster wirkt, aber dennoch urig-gemütlich ist. Dort befinden sich etwa 10 lange Tische, die je etwa 16 Personen Platz bieten. Manch einen mag es befremden, mit unbekannten Menschen am gleichen Tisch zu sitzen, allerdings fördert diese Sitzordnung ungemein die Kommunikation mit anderen Gästen.
Es gibt auch noch einen Nebenraum mit kleineren Tischen, der heute allerdings von einer Gruppe besetzt war.
Der Gasthof befindet sich am Rand der Schwäbischen Alb, etwa 10 Autominuten von Eningen u.A. entfernt. Die Küche der Wirtsfamilie Griesinger ist rustikal-schwäbisch bei günstigen Preisen.
Das “Panierte Schweineschnitzel mit Pommes Frites und Salat”, das ich mir bestellt habe, hat sich als zwei sehr große Schnitzel mit einem Berg an Pommes entpuppt, die ich nicht komplett essen konnte. Die Panade war kross gebraten, das Fleisch sehr zart, geschmackvoll und gut gewürzt. Die Pommes waren dünn und sehr lecker, der Beilagensalat bestand aus Eichblattsalat, Karottensalat, Krautsalat und einem sehr leckeren schwäbischen Kartoffelsalat.
Gekostet hat die große Portion 12 Euro.
Einen kleinen Bissen Kalbsbraten mit Rahmsauce, Spätzle und Salat durfte ich auch probieren. Auch bei diesem Gericht war alles stimmig. Kosten:13 Euro.
Einzig das servierte Bier der Brauerei Kaiser aus Geislingen an der Steige war nicht so mein Fall, mit 2,80 Euro für das helle Hefeweizen allerdings preislich im Rahmen.
Vor dem Gasthof gibt es noch einen seperaten Biergarten, schön unter Kastanienbäumen gelegen. Dort gibt es allerdings nur “Vesper”, also kleine Gerichte wie Saitenwürstle mit Brot, sowie Kaffee und Kuchen.
Ebenfalls etwas abseits vom Gasthof liegt der Hofladen, in dem man Holzofenbrot, landwirtschaftliche Erzeugnisse und regionale Käse-und Wurstspezialitäten kaufen kann – auch an Sonn- und Feiertagen.
Geöffnet hat der Gestütsgasthof von Dienstag bis Sonntag ab 8 Uhr, warme Küche gibt es ab 11 Uhr (Vesper auch vorher). Im Sommer ist auch Montags geöffnet.
Auch zum Wandern ist diese Gegend sehr gut geeignet. Innerhalb von ca. 20 Minuten (etwa 1,5 km) ist man in gemütlicher Gangart unter einer wundervoll schattigen Halballee am Fohlenhof des Landesgestüts Marbach, Außenstelle St. Johann angelangt. Wenn man dann realisiert hat, dass das Leben kein Ponyhof ist, kann man entweder den Abstieg zum Gütersteiner Wasserfall wagen oder den Ab- und Aufstieg zum Runden Berg bei Urach machen. Wandermutige gelangen vom Fohlenhof auch zum Uracher Wasserfall oder sogar zur Ruine Hohenurach.






